Elektro-Fuhrpark in 5 Schritten – so geht’s

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E-Mobilität für den Betrieb

Warum sich ein grüner Fuhrpark lohnt

Leise, sparsam, umweltfreundlich: Die Vorteile von Elektro-Fuhrparks sind zahlreich – und vielfältiger als man denkt.

Elektroautos als Dienstwagen liegen im Trend – und zwar zu Recht. Schließlich bieten sie eine Reihe von Vorteilen, die weit über den langfristigen, finanziellen Nutzen hinausgehen. Zum Beispiel tragen Elektrofahrzeuge zu einem gesünderen Arbeitsumfeld der Fahrer bei: Ohne Abgase und bei niedrigem Geräuschpegel arbeiten Ihre Mitarbeiter mit weniger Stress und bei besserer Luft. Wenn der benötigte Strom auch noch aus eigener Produktion kommt (zum Beispiel über eigene Fotovoltaikanlagen), fährt der Elektro-Fuhrpark zudem vollkommen emissionsfrei: ein enormer Image-Gewinn für jeden Betrieb.

Trotz der Vorteile von Elektrofahrzeugen schrecken viele Unternehmen noch immer vor Investitionen in die Nachhaltigkeit zurück. Das liegt vor allem an dem Gedanken, dass sich die resultierenden Kosteneinsparungen erst langfristig bemerkbar machen. Dabei denken manche Fuhrparkmanager lediglich an die niedrigeren Kosten des Ladevorgangs gegenüber fossilen Treibstoffen.

Tatsächlich bringt die Elektrifizierung aber auch neben den steuerlichen Vergünstigungen, weitere finanzielle Vorteile mit, die sich zum Teil unmittelbar in der Ausgabenbilanz niederschlagen:

Mechaniker arbeitet am offenen Motorraum eines Maxus EV80.

Elektrofahrzeuge funktionieren ganz ohne Getriebe und Kupplung, zudem sind die verbauten Elektromotoren deutlich kompakter als bei klassischen Verbrennern. Aus diesem Grund gestaltet sich die Wartung von Elektroautos günstiger als die von Benzinern und Dieseln. Auch Ölwechsel gehören bei Elektrofahrzeugen der Vergangenheit an, was Betriebe schon bei den ersten Check-ups in der Werkstatt positiv zu spüren bekommen.

Frau flüstert anderer Frau etwas zu, die sich freut.

Bei der Umrüstung und dem Betrieb von Elektro-Fuhrparks winken Steuervergünstigungen. Je nach Firmenstandort werden außerdem verschiedene Bonusprogramme angeboten. Auch diese Einsparungen machen sich von Anfang an bei der Umstellung auf Elektroautos bemerkbar. In unserem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte zu Förderungen von Elektro-Fuhrparks und Steuervorteilen.

Display zeigt 100-prozentigen Batteriestand an.

Ein echtes Schreckgespenst für viele Unternehmen sind die viel diskutierten Fahrverbote in Innenstädten. Gerade die für Dienstwagen präferierten Dieselmotoren sollen vielerorts aus der City verschwinden, was das Fuhrparkmanagement vor Herausforderungen stellt. Unter Umständen müssen Fuhrparkmanager aufwendig mit verschiedenen Fahrzeugen kalkulieren, um alle anfallenden Strecken bedienen zu können. Nach der Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotte brauchen sich Firmen um Fahrverbote nicht mehr zu sorgen – und Fuhrparkmanager können wieder ruhig schlafen.

Ganz klar: Die finanziellen Vorteile der E-Mobilität offenbaren sich nicht nur an der Ladesäule. Auch die Anschaffungskosten rund um den Elektro-Fuhrpark lassen sich vorteilhaft gestalten – der Schlüssel hierzu ist eine gründliche Planung. Schließlich liegen bei jedem Betrieb und an jedem Standort unterschiedliche Ausgangsbedingungen für den Umstieg vor. Dabei gilt: Je mehr Ladestationen und je höhere Ladeleistungen benötigt werden, desto preisintensiver wird die Umstellung. In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung begleiten wir Sie auf dem Weg zur grünen Fahrzeugflotte: Dabei geht es unter anderem um staatliche Förderungsoptionen und die unternehmerische Bedarfsanalyse. Abschließend finden Sie weitere nützliche Tipps, um die Mobilität Ihrer Mitarbeiter umweltfreundlich zu gestalten.

Schritt für Schritt zum Elektro-Fuhrpark

Damit die Elektrifizierung Ihres Fuhrparks gelingt, braucht es einen guten Überblick über Technik und Logistik. Erfahren Sie hier, wie Sie Elektrofahrzeuge reibungslos in Ihre Flotte integrieren – Schritt für Schritt.

1. Lassen Sie sich beraten

Auf dem Weg zum umweltfreundlichen Elektro-Fuhrpark sind Unternehmen nicht allein: Wenn Sie sich genau über die Wirtschaftlichkeit von elektrischen Fahrzeugflotten, Fördermöglichkeiten oder andere Themen rund um die Elektromobilität informieren möchten, bieten die Bundesländer individuelle Beratung an.

2. Analysieren Sie den Istzustand Ihrer Fahrzeugflotte

Die konkrete Planung Ihres Elektro-Fuhrparks beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Werfen Sie einen Blick in die Fahrtenbücher Ihrer Flotte und notieren Sie häufig gefahrene sowie lange Routen, Standzeiten und -orte. Möglicherweise bemerken Sie schon hier Optimierungspotenziale: Um die Anfahrt ihrer Mitarbeiter ökologischer zu gestalten, fördern immer mehr Unternehmen zum Beispiel Carsharing-Angebote oder bieten Vorteile für Radfahrer und Fahrgemeinschaften. Vielleicht hat Ihr Fuhrpark auch Überkapazität, sodass Sie Ihren Dienstwagen-Bestand problemlos reduzieren können?

Die so gewonnenen Erkenntnisse sind ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für die weitere Planung des Elektro-Fuhrparks: Handelt es sich um viele Kurz- oder mehrere Langstrecken? Lassen sich diese Wege auch in Zukunft fest einplanen oder sollte Ihre Flotte möglichst flexibel aufgestellt sein? An welchen Orten fallen längere Standzeiten an, die eine mögliche Ladesäule attraktiv machen? Wenn Ihre Fahrer schwere Lasten oder Waren transportieren, wirkt sich auch das auf die Reichweite von Elektroautos aus.

Mit der Bestandsaufnahme sollten Sie ein konkreteres Bild von den Anforderungen an Ihren Fuhrpark gewonnen haben. Damit verfügen Sie bereits über wichtige Eckdaten, mit denen Sie konkrete Fahrzeugmodelle auswählen und eine entsprechende Ladeinfrastruktur vorplanen können.

3. Wählen Sie die passenden Elektrofahrzeuge

Da das Thema Elektromobilität Hochkonjunktur hat, steigt auch die Nachfrage nach verschiedenen Fahrzeugtypen kontinuierlich an. Darauf reagieren die Hersteller mit einer wachsenden Vielfalt von Elektroauto-Modellen, die über immer mehr Reichweite und Leistung verfügen. Mithilfe der zuvor gesammelten Daten über Lang- und Kurzstrecken, Transportgüter etc. wählen Sie nun geeignete Fahrzeuge für Ihren Elektro-Fuhrpark aus.

Für den Transport von Waren, Werkzeug oder Baustoffen bieten sich zum Beispiel Nutzfahrzeuge wie der wie der Mercedes-Benz eVito oder der Nissan e-NV200 an. Ohne schwere Fracht sind Ihre Mitarbeiter hingegen im E-Pkw günstiger unterwegs. Auch hier gibt es geeignete Modelle je nach Raumbedarf – etwa den VW ID.3, kompakten Seat Mii Electric oder den geräumigeren Hyundai IONIQ Elektro. Unsere Empfehlung: Stellen Sie Ihre Flotte schrittweise auf Elektromobilität um. So fallen mögliche Reibungspunkte und Optimierungsbedarf schnell auf und das Flottenmanagement kann entsprechend reagieren.

4. Planen Sie eine reibungslose Ladeinfrastruktur

Bevor der Elektro-Fuhrpark für Ihr Unternehmen durchgeplant ist, müssen auch die Ladevorgänge der einzelnen Elektroautos aufeinander abgestimmt werden: Eine durchdachte und gut organisierte Ladeinfrastruktur sorgt dafür, dass alle Dienstwagen einsatzbereit sind und es zu keinen Verzögerungen an den Ladestationen kommt. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie viele Elektrofahrzeuge zugleich aufgeladen werden sollen und welche Voraussetzungen Ihr Standort für die Elektrifizierung bereithält. Ladesäulen brauchen ausreichend Platz und müssen zudem nah genug an Stromanschluss und Schaltschränken aufgestellt werden. Insofern gilt es, den verfügbaren Raum optimal zu nutzen – in den meisten Fällen müssen die bisherigen Stellplätze neu angeordnet werden.

Außerdem ist es sinnvoll, sich über den Hauptladepunkt für die Fahrzeuge Gedanken zu machen: Wenn dieser optimal auf die Standzeiten und -orte der Elektroautos abgestimmt ist, lassen sich Zeit und Geld sparen. Insbesondere Unternehmen mit großer Flotte sollten hier langfristig denken. Fallen die ersten Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen positiv aus, dann soll der Elektro-Fuhrpark später vielleicht weiter ausgebaut werden. Damit die Erweiterung schnell ablaufen kann, planen Sie am besten von vornherein genug Platz für weitere Verkabelung und zusätzliche Stellplätze ein. So können Sie schnell mit weiteren Ladesäulen reagieren, wenn die Zahl der Ladevorgänge in Zukunft steigt. Übrigens: Für eine optimale Ladeinfrastruktur braucht es nicht zwingend eine Ladestation an jedem Fahrzeugstellplatz. Bei einem genau durchdachten und getimten Fuhrparkmanagement können die Fahrer ihre Elektroautos zu vorgegebenen Zeiten selbst aufladen – auch mit wenigen Ladesäulen. Alternativ übernimmt ein Fuhrparkmanager die Aufgabe. Dafür ist es allerdings notwendig, einen möglichst überschneidungsfreien Zeitplan für alle Ladevorgänge aufzustellen. Es gilt, Ladezeiten und Fahrzeuge perfekt auf die Stationen aufzuteilen. Bedenken Sie, dass für jede Ladestation zusätzliche Anschaffungs- und Wartungskosten anfallen. Je flexibler der Elektro-Fuhrpark sein soll, desto eher lohnen sich weitere Säulen, die zeitraubendes Umparken reduzieren. Erfahren Sie hier, wie Sie eine effiziente Ladeinfrastruktur aufbauen.

Als Alternative zur zentralen Stromtankstelle auf dem Firmengelände kommen auch Wallboxen in Frage, mit denen Mitarbeiter ihre Elektrofahrzeuge einfach über Nacht zu Hause laden können. Das dezentrale Aufladen entlastet die Ladeinfrastruktur auf dem Betriebsgelände. Wie die anfallenden Stromkosten abgerechnet werden, können Betriebe unkompliziert mit den Fahrern absprechen. Für die am häufigsten genutzten Dienstwagen eignen sich hingegen Schnellladesäulen auf oder nahe dem Firmengelände optimal. Damit Außenstehende diese nicht ohne Erlaubnis nutzen, können Betriebe den Zugang beispielsweise über Chipkarten regeln.

Eine interessante Option für Unternehmen mit größeren Elektro-Fuhrparks besteht darin, professionelle Ladenetzbetreiber zu beauftragen. Diese kümmern sich um die Installation und Wartung von Ladesäulen. Allerdings sollten kleine und mittelgroße Unternehmen die Beauftragung genau durchkalkulieren. Je kleiner die elektrische Fahrzeugflotte, desto eher lohnt sich in der Regel eine Ladeinfrastruktur in Eigenregie. In unseren Ratgeber „E-Autos laden“ erfahren Sie alles Wissenswerte über mögliche Ladelösungen für Unternehmen.

Für einen ersten Test von wenigen E-Fahrzeugen im Fuhrpark, ohne hohe Investitionen in Ladeinfrastruktur, sind besonders Mobile Ladesysteme geeignet. Mobile Ladesysteme benötigen als Voraussetzung zur Nutzung zumeist nur einen Starkstromanschluss (CEE-Steckdose), welcher vielfach schon an Gebäuden vorhanden ist.

5. Der Feinschliff zur Öko-Mobilität

Solar– oder Windstrom und Elektromobilität sind ein echtes Dream-Team! Wenn die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte voranschreitet, lässt sich die Öko-Bilanz mit Fotovoltaikanlagen noch weiter verbessern. Indem Unternehmen ihre Elektrofahrzeuge mit selbst generiertem Strom versorgen, wird ihr Fuhrpark absolut emissionsfrei und es werden weitere Betriebskosten eingespart. Nach der Installation sorgen die Solarpanels für eine kostenfreie Stromzufuhr, die sich langfristig rentiert. Auf diese Weise bleibt die Mobilität Ihrer Mitarbeiter unabhängig vom Stromanbieter und Sie profitieren vom positiven Image eines emissionsfreien Elektro-Fuhrparks.

Außerdem attraktiv: Sofern die Vorschriften der Ladesäulenverordnung (LSV) erfüllt sind, können Sie Ladesäulen auch entgeltlich für die Öffentlichkeit nutzbar machen. Die LSV gibt Steckertypen und verbindliche Regeln für die Barrierefreiheit vor und regelt außerdem mögliche Zahlungsarten für externe Benutzer. Hierbei sind allerdings die entsprechenden Vorschriften des Eichrechts zu einzuhalten und eine geeignete Abrechnungsmöglichkeit sicherzustellen. Für die Umwelt und den Betrieb bieten offene Ladestationen gleich mehrere Vorteile:

Blau umrandetes Schild weist auf Ladesäulen hin.

Frei zugängliche Stromtankstellen sind eine hervorragende Werbung, die der stromsuchenden Zielgruppe entgegenkommt. So erzeugen Sie positive Image-Effekte, weil sich private Fahrer von Elektroautos bei Ihrem Betrieb aufhalten und die Ladesäule als einen umweltfreundlichen Service wahrnehmen. Zudem trägt „die Säule bei der Firma X“ dazu bei, Ihren Betrieb im Bewusstsein von Anwohnern und Durchreisenden positiv zu verankern.

Junge Frau mit Smartphone blickt aus einer offenen Fahrertür.

Außerhalb der betrieblichen Nutzungszeit generieren Ladestationen keinen Mehrwert. Indem Sie sie entgeltlich für Privatpersonen nutzbar machen, wird die Ladesäule zu einer Einnahmequelle mit verkürzter Amortisationsdauer.

Grasgrüne Darstellung der Welt mit Windrädern, Gebäuden und Autos vor blauem Himmel.

Mit offenen Ladesäulen trägt Ihr Unternehmen zur besseren Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum bei. Damit machen auch Sie Elektromobilität attraktiver und schaffen Anreize für bessere Luft und weniger Emissionen am Firmenstandort.

Neben der Elektrifizierung können Sie Ihr Fuhrparkmanagement auch entlasten, indem Sie Anreize für die Anfahrt per Fahrrad, Carsharing oder Fahrgemeinschaft setzen. Kleine Prämien oder Gruppenaktionen motivieren Mitarbeiter und stärken das Gemeinschaftsgefühl. Dank der entfallenden Anfahrtswege können Arbeitgeber mit weniger Ladevorgängen auf dem Betriebsgelände rechnen. So lässt sich die Belastung der Ladeinfrastruktur minimieren.

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FAQ

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wann lohnt es sich, den Fuhrpark auf Elektroautos umzustellen?

Sowohl ökologisch als auch finanziell sind Elektrofahrzeuge im Fuhrpark von Vorteil. Sein volles Potenzial entfaltet der Elektro-Fuhrpark, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Auch wenn die Reichweite von neuen Elektrofahrzeug-Modellen kontinuierlich wächst: Regelmäßige Strecken über 500 Kilometer schaffen aktuell nur sehr wenige E-Autos ohne einen zwischenzeitlichen Ladevorgang. Der gewerbliche Fernverkehr wird also noch etwas auf eine elektrische Lösung warten müssen. Als Langstrecken-Dienstwagen sind allerdings Hybridfahrzeuge wie der ein Ford Kuga 2.5 Duratec PHEV hervorragende Alternative.

 

  • Ohne Kupplung und Schaltvorgänge fahren sich Elektroautos im urbanen Stop-and-go-Verkehr besonders angenehm: In der Stadt sind Fahrer von elektrischen Dienstwagen daher besonders komfortabel unterwegs.

 

  • Gerade Dieselmotoren sind technisch nicht für den Kurzstreckenbereich geeignet. Bei Stop-and-Go-Fahrten, Kurzstrecken oder Werksverkehren spielen E-Fahrzeuge sehr vorteilhaft ihre technische Eignung für diesen Nutzungsumfang aus.

Wie plane und betreibe ich einen Fuhrpark mit Elektrofahrzeugen?

Bei der Planung eines Elektro-Fuhrparks stehen Ihnen Bund und Länder mit individuellen Beratungsangeboten zur Seite. Hier erhalten Unternehmen nicht nur Hinweise zu Förderprogrammen und Steuervergünstigungen, sondern auch zur konkreten Umstellung auf Elektrofahrzeuge. In jedem Fall sollte Ihr Fuhrparkmanagement eine detaillierte Bestandsaufnahme der anfallenden Strecken und Fahrtzeiten vornehmen. Auf dieser Grundlage ermitteln sie den optimalen Umfang des Elektro-Fuhrparks und der Ladeinfrastruktur. Damit die Umstellung auf den elektrischen Flottenbetrieb reibungslos abläuft, sollten Fuhrparkmanager von Anfang an in die Planung und Umsetzung eingebunden werden. Firmen mit größerer Fahrzeugflotte können sich zudem an einen professionellen Ladenetzbetreiber wenden, der eine Ladeinfrastruktur einrichtet und den problemlosen Betrieb des Elektro-Fuhrparks sicherstellt.

Wie nachhaltig sind Elektroautos im Fuhrpark?

Damit die Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen positiv ausfällt, sollten die Autos intensiv genutzt und vor allem mit Ökostrom betrieben werden. Da Elektroautos in der Herstellung mehr seltene Ressourcen benötigen, sind sie den klassischen Verbrennern beim Kauf zunächst ökologisch unterlegen. Allerdings schrumpft dieser Rückstand mit jedem gefahrenen Kilometer, bis die Elektrofahrzeuge im langfristigen Betrieb an Benzinern und Dieseln vorbeiziehen. Je mehr Strecke das Fahrzeug zurücklegt, desto kürzer die „ökologische Amortisationsdauer“.

Häufig werden Elektroautos außerdem pauschal als emissionsfrei bezeichnet, was nicht unbedingt den Tatsachen entspricht. Schließlich kommt beim Ladevorgang Energie aus dem deutschen Stromnetz zum Einsatz, das sich bisher noch zu weniger als 50 Prozent aus erneuerbaren Energien speist (Stand 2019). Tatsächlich emissionsfrei bewegt sich der Elektro-Fuhrpark nur dann, wenn der Strom an der Ladesäule aus eigener Produktion stammt (zum Beispiel über eigene Fotovoltaikanlagen) oder wenn der Stromanbieter einen speziellen Ökostrom-Tarif anbietet.

In Sachen E-Mobilität können Sie sich auf unsere kompetenten Mitarbeiter verlassen. Unser Elektro-Team steht Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. 

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