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Im Mittelpunkt standen konkrete Einsatzmöglichkeiten von E-Fahrzeugen, der Ausbau passender Ladeinfrastruktur sowie wirtschaftliche Faktoren für Unternehmen im täglichen Betrieb.
Im Fokus standen praktische Fragen rund um Einsatzmöglichkeiten von E-Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur und wirtschaftliche Aspekte im Betriebsalltag.
Er stand für Position, Verantwortung und beruflichen Erfolg. Doch dieses Bild verändert sich: Heute wird er in vielen Unternehmen deutlich pragmatischer betrachtet.
Er soll Mitarbeitende mobil machen, den Arbeitsalltag erleichtern und zuverlässig funktionieren. Weniger Symbol, mehr Werkzeug. Weniger Prestige, mehr Produktivität.
Unsere aktuelle Umfrage durch das Institut Omniquest zeigt diesen Wandel deutlich: Für 79 Prozent der Befragten aus Unternehmen mit Firmenfahrzeugen steht die notwendige Mobilität im Vordergrund – etwa für Außendienst, Technik, Service oder Vertrieb. Nur 21 Prozent sehen den Firmenwagen vor allem als Benefit zur Motivation und Bindung von Mitarbeitenden.
Bei der Auswahl eines Firmenwagens stehen wirtschaftliche und praktische Kriterien im Mittelpunkt. 45 Prozent der Befragten nennen geringe Kosten als einen der wichtigsten Faktoren. 42 Prozent legen besonderen Wert auf möglichst wenig Aufwand bei Wartung, Service und Versicherung.
Das zeigt: Unternehmen wollen Mobilität, die kalkulierbar bleibt und intern wenig Arbeit verursacht. Es geht nicht nur um die monatliche Rate, sondern um den gesamten Aufwand rund um Fahrzeug, Service, Reifen, Versicherung und Wechsel.
Auffällig ist auch: Immer das neueste Modell zu fahren, spielt kaum eine Rolle. Weniger als neun Prozent nennen dies als wichtigen Faktor. Entscheidend ist, ob das Fahrzeug zuverlässig, wirtschaftlich und passend zum Bedarf eingesetzt werden kann.
Auch bei den Antrieben zeigt sich Bewegung. Elektroautos werden von 46 Prozent der Befragten als bevorzugte künftige Antriebsart im Firmenfuhrpark genannt und liegen damit gleichauf mit Benzinern. Hybridfahrzeuge kommen auf 31 Prozent, Diesel auf 29 Prozent.
Der Fuhrpark der Zukunft wird damit vielfältiger. Klassische Antriebe bleiben relevant, gleichzeitig wächst die Bedeutung elektrischer und teilelektrifizierter Modelle. 59 Prozent der Befragten aus Unternehmen mit Firmenfahrzeugen bevorzugen mindestens eine elektrifizierte Antriebsform.
Für Unternehmen bedeutet das: Sie müssen genauer prüfen, welches Fahrzeug und welcher Antrieb zu welchem Einsatz passen. Gerade beim Umstieg auf neue Antriebe wird Flexibilität wichtiger – etwa um Fahrzeuge im Alltag zu testen und bei Bedarf nachzusteuern.
Auch die Vergabe von Firmenwagen wird überwiegend funktional entschieden. 56 Prozent der Befragten geben an, dass Fahrzeuge nach Aufgabenbereich oder Notwendigkeit vergeben werden. 35 Prozent nennen Position oder Vergütungsstufe als Kriterium. Nur neun Prozent berichten von individuellen Vereinbarungen im Arbeitsvertrag.
Damit rückt die eigentliche Aufgabe des Fahrzeugs stärker in den Mittelpunkt: Welches Fahrzeug unterstützt welche Tätigkeit am besten? Welche Laufzeit passt? Welche Kostenstruktur ist tragfähig?
Je unterschiedlicher die Anforderungen werden, desto weniger passen starre Standardlösungen. Service, Vertrieb, Projektgeschäft und Elektrifizierung brauchen jeweils andere Fahrzeuge, Laufzeiten und Services.
Firmenmobilität wird also nicht weniger wichtig. Sie wird anspruchsvoller.
Unternehmen brauchen Fahrzeuge, die zur Aufgabe passen, wirtschaftlich bleiben und möglichst wenig Verwaltungsaufwand verursachen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch unterschiedliche Budgets, neue Antriebe und vielfältigere Nutzungsszenarien.
Für Mobilitätsanbieter bedeutet das: Es reicht nicht mehr, Fahrzeuge bereitzustellen. Entscheidend ist, Mobilität einfacher steuerbar zu machen – mit Verlässlichkeit, Kostentransparenz, Beratung und Services, die sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.
Der Firmenwagen verschwindet nicht. Er verändert seine Rolle: vom Statussymbol zum pragmatischen Werkzeug für Unternehmen, die beweglich bleiben müssen. Um im Bild zu bleiben: Wir bei MHC Mobility bieten dafür den stets passenden Werkzeugkasten.
Ein starkes Team aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Einkauf sowie Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und engagierte Auszubildende sorgten für einen rundum gelungenen Auftritt. Der gemeinsame Austausch vor Ort machte einmal mehr deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen in der Branche sind.
Für eine einladende Stimmung am Stand sorgte ein professioneller Barista-Service. Besucher hatten jederzeit die Möglichkeit, bei einem frisch zubereiteten Heißgetränk ins Gespräch zu kommen – ein Angebot, das intensiv genutzt wurde und den Dialog förderte.
Auch der bewährte Shuttle-Service wurde erneut hervorragend angenommen. Messegäste konnten bequem und zuverlässig zwischen Hotel und Veranstaltungsgelände pendeln, was den gesamten Messebesuch deutlich angenehmer gestaltete.
Ein besonderes Highlight war der gut besuchte Fachvortrag zum Thema „Nutzfahrzeuge im Fuhrpark“. Die Präsentation bot praxisnahe Einblicke und aktuelle Impulse für modernes Flottenmanagement. Im Anschluss entwickelten sich zahlreiche spannende Gespräche mit Fachbesuchern, die den inhaltlichen Mehrwert der Veranstaltung unterstrichen.
Die Teilnahme an der Flotte! Der Branchentreff hat erneut gezeigt, wie wichtig Plattformen für Austausch, Innovation und Networking in der Branche sind. Wir blicken auf eine rundum erfolgreiche Messe zurück und freuen uns bereits auf das nächste Jahr.
Der Automarkt bewegt sich 2026 weiter Richtung Elektrifizierung – aber nicht in einer linearen „alles wird jetzt elektrisch“-Entwicklung. Die aktuellen ACEA-Daten für die EU zeigen für 2025: Reine Elektroautos kommen auf 17,4 Prozent Marktanteil, Hybridfahrzeuge sind mit 34,5 Prozent die stärkste Antriebsart, Benzin und Diesel liegen zusammen weiterhin bei 35,5 Prozent. Genau diese gemischte Realität ist auch für Unternehmen, Fuhrparkverantwortliche und Dienstwagenberechtigte entscheidend.
Denn im B2B-Kontext geht es nicht nur um persönliche Präferenzen, sondern um belastbare Mobilitätsentscheidungen im Spannungsfeld von Kosten, Nutzungsprofilen, Ladeinfrastruktur, Mitarbeiterakzeptanz und Restwertrisiken. Die Antriebswende wird damit für viele Flotten nicht zur Entweder-oder-Frage, sondern zu einer Managementaufgabe: Welche Fahrzeuge passen heute schon in den Alltag von Außendienst, Management oder Poolfahrzeugnutzung – und wo ist ein flexibler Übergang sinnvoller als eine langfristige Festlegung?
Die Global Automotive Consumer Study 2026 von Deloitte zeigt, dass Menschen beim Fahrzeug und bei Mobilitätsentscheidungen zunehmend wertorientiert handeln und neben Qualität und Innovation besonders auf Vertrauen, Fairness und Transparenz achten. Gleichzeitig bleibt die Elektrifizierung ein Markt mit regionalen und praktischen Unterschieden – insbesondere dort, wo Wirtschaftlichkeit, Ladeoptionen und Alltagstauglichkeit gegeneinander abgewogen werden. Auch wenn die Studie primär Konsumentinnen und Konsumenten betrachtet, ist die Aussage für den Firmenwagenmarkt hochrelevant: Denn auch Dienstwagenfahrer und Fuhrparkentscheider bewerten neue Antriebe am Ende nach Nutzbarkeit, Verlässlichkeit und wirtschaftlicher Planbarkeit.
Gerade deshalb wird Flexibilität im B2B-Bereich zum strategischen Vorteil. Wenn Unternehmen zwischen Hybrid, Plug-in-Hybrid und vollelektrisch abwägen müssen, gleichzeitig aber Kosten unter Druck stehen und sich technologische Rahmenbedingungen schnell verändern, wird das Auto-Abo zu einem besonders sinnvollen Modell. Es senkt die Einstiegshürde, weil es die Entscheidung reversibel macht: Unternehmen können elektrifizierte Antriebe in realen Einsatzszenarien testen – im Vertriebsalltag, auf Langstrecken, im urbanen Pendelverkehr oder im Mischbetrieb – ohne sich sofort langfristig zu binden.
Für den Firmenwagenbereich ist das besonders wichtig. Denn hier müssen neue Mobilitätslösungen nicht nur individuell überzeugen, sondern in Prozesse, Car Policies und Budgetlogiken passen. Ein Auto-Abo kann helfen, Unsicherheiten in der Übergangsphase zu reduzieren: bei der Frage nach der passenden Antriebsart, bei schwankenden Bedarfen im Fuhrpark oder auch beim temporären Ersatz klassischer Leasingmodelle. So wird Mobilität für Unternehmen planbarer, ohne an Anpassungsfähigkeit zu verlieren.
Deloitte zeigt außerdem, dass Servicequalität, Vertrauen und Transparenz bei der Wahl und Bewertung von Fahrzeug- und Mobilitätsanbietern eine besonders wichtige Rolle spielen. Für den B2B-Markt ist das zentral: Denn ein Firmenwagen oder Flottenfahrzeug ist eben nicht nur ein Produkt, sondern Teil eines dauerhaften Serviceverhältnisses. Unternehmen erwarten klare Konditionen, verlässliche Prozesse, nachvollziehbare Kosten und schnelle Unterstützung im operativen Alltag. Genau hier entscheidet sich, ob ein Mobilitätsmodell im Business-Kontext wirklich funktioniert.
Hinzu kommt das Thema Connectivity. Deloitte verweist darauf, dass Verbraucherinnen und Verbraucher vernetzte Funktionen vor allem dann schätzen, wenn sie Sicherheit oder konkreten Mehrwert bieten – zugleich aber sensibel auf Fragen der Datennutzung reagieren. Gerade bei Firmenwagen ist das hochrelevant: Sobald Fahrzeuge digitaler und datenbasierter werden, steigen auch die Anforderungen an Transparenz und Vertrauen. Für Anbieter von Dienstwagen- und Flottenlösungen bedeutet das: Vernetzung darf nicht als Buzzword verkauft werden. Entscheidend ist, verständlich zu erklären, welche Daten wofür genutzt werden, welche Vorteile daraus entstehen und wo klare Grenzen gezogen werden.
In einem Markt, in dem elektrische Antriebe wachsen, Hybride aber weiterhin dominieren und in dem Vertrauen, Kostensensibilität und Transparenz spürbar an Bedeutung gewinnen, wird das Auto-Abo auch im Firmenwagenbereich zum rationalen Weg durch die Transition. Unternehmen brauchen Mobilität, die wirtschaftlich kalkulierbar bleibt und sich gleichzeitig an veränderte Anforderungen anpassen kann. Genau darin liegt die Stärke des Modells: flexibel, transparent und ohne das Risiko, sich in einem dynamischen Marktumfeld zu früh festzulegen.
Im Gespräch ging es unter anderem um:
Ein Fahrzeug muss funktionieren. Punkt. Und es muss zum Joballtag passen: kalkulierbar, schnell verfügbar und flexibel einsetzbar. Genau das bestätigt unsere repräsentative Umfrage unter 700 deutschen Handwerksbetrieben.
Für uns bei MHC Mobility sind diese Ergebnisse mehr als „spannende Zahlen“ – sie sind wie eine Bestätigung unserer täglichen Arbeit und ein ziemlich klarer Auftrag für die Zukunft.
54 % der Betriebe nennen günstige Konditionen und planbare Gesamtkosten als entscheidend. Gut für uns: Unsere Preise und unsere Leistung sind bereits so klar, dass man sie im Betrieb sofort rechnen kann – ohne Fußnoten-Labyrinth.
46 % wünschen sich schnelle Verfügbarkeit und einfache Abwicklung.
Das ist nicht „nice to have“, das ist betriebliche Realität. Wenn ein Großauftrag reinkommt oder ein Fahrzeug ausfällt, entscheidet Geschwindigkeit über Produktivität. Damit es läuft, halten wir unsere Prozesse besonders einfach und sorgen für einen Fahrzeugersatz oder eine Fuhrparkaufstockung in Lichtgeschwindigkeit.
38 % der befragten Handwerksunternehmen wollen flexible Vertragslaufzeiten, etwa monatlich kündbar. Das ist ein direkter Fit zu dem, wofür wir stehen: Mobilität, die nicht festklebt, wenn sich Auftragslage, Personal oder Projekte ändern.
Was das für uns konkret bedeutet? Auto-Abo und flexible Modelle weiter als Werkzeugkasten denken: kurzfristig hochfahren, bei Bedarf runterfahren – ohne Drama.
39 % erwarten für ihre Flotte Komplettleistungen inkl. Wartung, Versicherung, Reifenservice etc. Ein Drittel wünscht sich einen persönlichen Ansprechpartner.
Das ist ein klares Signal: Viele Betriebe wollen Mobilität nicht „mitverwalten“, sondern abgeben – an jemanden, der’s kann und ihnen den Rücken freihält.
Unser Full-Service-Ansatz ist also kein „nice to have“, sondern ein echter Kernnutzen. Dabei bleibt die Persönliche Betreuung zentrales Element – weil gute Lösungen im Handwerk selten Standard sind.
34 % und damit rund ein Drittel der befragten Betriebe erwähnen einen Umstieg auf elektrische/alternative Antriebe. Das ist damit zwar noch nicht Prio 1, aber eine solide Basis und ein klares Zeichen, dass auch hier undogmatische Beratung gefragt ist. Denn für die meisten Unternehmen ist Dekarbonisierung der Flotte weniger „Image“, sondern muss zuverlässig funktionieren (z.B. Reichweite im Winter, Ladezeiten, monatliche Kosten).
Wir werden Lösungen also weiterhin so integrieren, dass Betriebe sie im Alltag durchhalten, nicht nur auf dem Papier. Die Umfrage zeigt deutlich: Flexibilität bleibt Pflicht, aber sie wird immer stärker Teil eines Systems aus Verlässlichkeit, Transparenz und Kostensicherheit – gerade für größere Betriebe.
Oder handwerklich gesagt: Mobilität muss mitarbeiten – nicht mitlaufen. Genau dafür sind wir auch künftig da.
Es gibt viele Wege, die Vorteile von Elektromobilität zu erklären. Wir haben sie erfahren. Besser gesagt: Unsere Azubis.
Eine Woche lang. Mit sechs Elektro Modellen und neun Zwischenstopps. Unsere Hauptdarsteller: 13 Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr. Plus Managing Director Rainer Thies und unser COO Patrick Knubbe. Eine Tour, die zeigt, wie Elektromobilität im Alltag funktioniert – und wie viel Teamgeist in uns steckt.
Die Idee war einfach. Unsere Azubis sollten Elektromobilität noch besser verstehen. Ladeplanung, Routenwahl, Tagesetappen. Wie gut klappt das im echten Betrieb? Wo liegen Stärken? Wo lauern kleine Herausforderungen? Und wie läuft das Ganze ab, wenn man mehrere Tage und mehrere Standorte anfährt?
In jedem Auto wechselten die Teams regelmäßig durch. Das sorgte für Abwechslung, Kennenlernen und jede Menge Gesprächsstoff.
Gestartet wurde in unserem Headquarter in Bockel. Von dort ging es über Hamburg, Berlin Großbeeren, Leipzig Kabelsketal, Nürnberg Altdorf und Stuttgart Wendlingen weiter nach Rodgau, Dortmund, Hannover und wieder zurück nach Bockel. Neun MHC Mobility Center. 1.932 Kilometer. Jede Menge Ladestopps – und sehr wenig Probleme.
Einzige Ausnahme: der Transporter. Der hing gelegentlich etwas hinterher und wurde schnell zum Running Gag der Woche.
Kurz gesagt: deutlich besser, als viele dachten. Die Teams kamen konstant gut voran. Die Ladezeiten ließen sich sinnvoll in Pausen einbauen. Technik und Reichweitenmanagement funktionierten zuverlässig. Und es gab keine einzige “schwierige” Ladesäule.
Das Fazit: E-Mobilität funktioniert – erst Recht mit einer ganzen Azubitruppe im Rücken.
Die Tour Électrique war weit mehr als ein Roadtrip. Sie war ein Erlebnis, das Azubis, Standorte und Geschäftsführung zusammengebracht hat. Und sie hat gezeigt: Elektromobilität funktioniert – selbst, wenn man vorher noch wenig Berührungspunkte hatte.
Danke an alle, die dabei waren. Und an den Transporter, der tapfer durchgehalten hat.
Bei MHC Mobility steht Sicherheit an erster Stelle. Und das gilt gleichermaßen für unsere Kundinnen und Kunden wie für unsere Mitarbeitenden. Genau deshalb üben wir regelmäßig den Ernstfall – zuletzt vor ein paar Tagen, Anfang November 2025. Wir möchten sicherstellen, dass im Notfall jeder Handgriff sitzt – von der internen Alarmierung bis zur Übergabe an die Feuerwehr. Damit alle Beteiligten wissen, was im Ernstfall zählt: Ruhe, klare Abläufe und ein sicherer Zugang für die Einsatzkräfte.
Das Szenario war ein simulierter Unfall im Werkstattbereich der MHC Mobility GmbH in Bockel: Ein Fahrzeug war von einer Hebebühne gerutscht, darunter lag eine eingeklemmte Person, dazu gab es eine zweite verletzte Person im unmittelbaren Bereich. Unsere Ersthelfer wurden alarmiert, leisteten Erste Hilfe und bereiteten die Lage so vor, dass die Feuerwehr zügig übernehmen konnte.
Unser Fazit ist positiv: Die internen Abläufe haben gut funktioniert, unsere Ersthelfer waren schnell vor Ort und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Gyhum/Elsdorf lief reibungslos. Gleichzeitig nehmen wir wichtige Erkenntnisse mit – etwa, dass Zufahrtswege konsequent freigehalten werden müssen und regelmäßige Einweisungen auf Werkstattausstattung entscheidend sind, um Unfälle von vornherein zu vermeiden.
Für die Feuerwehr bot die Übung zudem die Möglichkeit, sich mit unseren Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen. Das zahlt sich später aus – denn jeder kennt die Wege, Abläufe und Besonderheiten der Werkstatt.
Für uns steht fest: Wir werden solche Übungen weiterhin jährlich durchführen. Denn Sicherheit entsteht nicht durch Zufall – sondern durch Übung, Vorbereitung und ein Team, das im Ernstfall zusammenhält.
Eine aktuelle repräsentative Umfrage von MHC Mobility unter deutschen Handwerksbetrieben zeigt: 42 Prozent nutzen bereits E-Fahrzeuge für ihre Mobilität, weitere 28 Prozent planen den Umstieg oder beschäftigen sich intensiv damit. Doch trotz dieser beachtlichen Quote von 70 Prozent E-Mobilität-Affinität offenbart die Studie erhebliche strukturelle Hemmnisse, die eine flächendeckende Elektrifizierung der Branche verzögern.
Die Detailanalyse zeigt zunächst einen interessanten Befund: Knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent) sieht keinerlei Hindernisse und steht E-Fahrzeugen offen gegenüber. Gleichzeitig werden aber auch klare Barrieren sichtbar: An erster Stelle nennen 40 Prozent Lade- und Parkplatzprobleme, gefolgt von den hohen Anschaffungskosten (38 Prozent). 22 Prozent bemängeln fehlende passende Fahrzeugmodelle, 17 Prozent kritisieren unflexible Vertragsmodelle.
Besonders aufschlussreich ist, dass Lade- und Parkplatzprobleme das größte Hindernis darstellen. Ein möglicher Grund: Viele Handwerksbetriebe stehen unter zunehmenden Nachhaltigkeitsdruck ihrer Auftraggeber. Öffentliche Ausschreibungen, aber auch private Bauherren fragen immer häufiger nach umweltfreundlichen Anfahrten zur Baustelle. Gleichzeitig rechnen die Betriebe sehr genau – ein E-Transporter, der nicht zuverlässig aufgeladen werden kann, ist schlicht nicht praxistauglich.
Diese Spannung erkläre auch, warum trotz hoher grundsätzlicher Bereitschaft, E-Fahrzeuge anzuschaffen, viele Betriebe zögerten. Zwar ist das Handwerk deutlich offener für E-Mobilität als gemeinhin angenommen – andererseits blockieren konkrete strukturelle Hürden die schnelle Umsetzung. Gerade Handwerker brauchen schnell verlässliche, bezahlbare Lösungen – nicht Kompromisse. Nachhaltigkeit wird dabei zunehmend zum Geschäftsfaktor.
Unsere Umfrage zeigt auch eine Beratungslücke auf: 11 Prozent der Betriebe fühlen sich unsicher bei der Auswahl geeigneter Fahrzeuge und der Planung der notwendigen Infrastruktur. Hier wird oft unterschätzt, wie komplex der Umstieg tatsächlich ist. Schließlich geht es nicht nur um das Fahrzeug selbst, sondern auch um Ladeplanung, Routenoptimierung, Backup-Strategien für Notfälle.
Besonders kleinere Betriebe sind oft überfordert mit der Vielfalt der Optionen und den langfristigen Bindungen klassischer Leasingverträge. Ein Zwei-Personen-Betrieb kann sich keine Fehlentscheidung über 36 Monate leisten. Wenn das E-Fahrzeug nicht funktioniert, ist das existenzbedrohend.
Unsicherheit führt dazu, dass trotz grundsätzlicher Bereitschaft der Umstieg verzögert wird. Dabei wären viele Betriebe durchaus bereit, sofort zu handeln – wenn sie die nötige Sicherheit hätten.
Diese Erkenntnisse spiegeln einen grundlegenden Wandel im Mobilitätsbedarf wider: weg von standardisierten Lösungen hin zu individuell anpassbaren Konzepten, die sich an der Realität des jeweiligen Betriebs orientieren.
17 Prozent der Befragten nennen fehlende flexible Vertragsmodelle als Hindernis. Viele Betriebe würden gerne ausprobieren, bevor sie sich festlegen. Das ist nachvollziehbar – schließlich investieren sie oft in ihre Existenzgrundlage. Deshalb haben wir bei MHC Mobility unser Angebot gezielt um flexible Laufzeiten und Testoptionen erweitert, um diesen Bedarf aufzugreifen.
Trotz der Hürden sind wir von einer kontinuierlichen Elektrifizierung der Handwerksflotten überzeugt – allerdings evolutionär. Der Wandel wird schrittweise erfolgen, getrieben von verbesserter Technik, sinkenden Kosten und steigendem Kundendruck. Wer heute die richtigen Weichen stellt und realistische, flexible Lösungen anbietet, begleitet eine ganze Branche durch diesen Transformationsprozess. Wir bei MHC Mobility haben diese Herausforderung angenommen.
Bremen, im Juni 2025: Bei MHC Mobility gibt es einen Führungswechsel: Der erfahrene Unternehmensstratege Rainer Thies übernimmt ab sofort die Geschäftsführung für Deutschland und Österreich. Er folgt auf Ryjan Rutgers, der sich Ende Juni 2025 nach fünf erfolgreichen Jahren in den Ruhestand verabschiedet.
Rainer Thies bringt über 25 Jahre Erfahrung aus der Automobil- und Finanzbranche mit – unter anderem von Unternehmen wie Santander, VCFS und Athlon. Er kennt den Markt, denkt strategisch und hat ein gutes Gespür für Innovation und Kundenbedürfnisse.
Beste Voraussetzungen also, die nächste Wachstumsphase von MHC Mobility in der DACH-Region verantworten – mit einem klaren Fokus auf Innovation, Kundenerlebnis und operative Exzellenz. Sein Ziel: MHC Mobility in der DACH-Region weiter stärken. Mit frischen Impulsen, digitalem Fortschritt und Mobilitätslösungen, die genau zum Bedarf der Kundinnen und Kunden passen.
„Ich freue mich sehr darauf, das talentierte Team in Deutschland und Österreich zu leiten und auf diesem starken Fundament von MHC Mobility aufzubauen“, so Thies. „Gemeinsam wollen wir neue Maßstäbe in der Branche setzen und die Entwicklung in diesen dynamischen Märkten aktiv vorantreiben.“
Herzlich willkommen, Rainer Thies – und ein großes Dankeschön an Ryjan Rutgers für seinen unschätzbaren Beitrag, sein Engagement und seine herausragende Arbeit in den vergangenen fünf Jahren!